Stadtplanung
14. Juni 2010

Das „Quartierszentrum“ Oertelplatz muss aus allen Himmelsrichtungen erreichbar sein!

Stadtrat Tobias Weiß vor dem Allacher Bunker direkt am Oertelplatz

Die CSU Allach-Untermenzing begrüßt ausdrücklich die Vorlage des neuen Eckdatenbeschlusses mit Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, Wohnen und Kinderkrippe für den Allacher Oertelplatz. Nach der im Oktober letzten Jahres erfolgten Entwidmung des größten Teils der Bahnflächen, muss es nun nach Jahrzehnten des Wartens endlich mit der städtischen Planung zügig weitergehen. Dabei legt die CSU größten Wert darauf, dass der Oertelplatz aus allen drei Himmelsrichtungen erreichbar sein muss.

Hat das Planungsreferat im Eckdatenbeschluss aus dem Jahr 2002 eine PKW-Zufahrt auch zur P+R-Anlage über die Vesalius- und Georg-Reismüller-Straße kategorisch abgelehnt, sind im neuen Entwurf zumindest auch Verkehrskonzepte von/nach Norden denkbar. Dies ist für die CSU und ihren Stadtrat Tobias Weiß trotz allem nicht genug:

„Der Oertelplatz braucht eine Verkehrserschließung aus allen drei Himmelsrichtungen – Nord, Westen und Süden. Durch die bestehende Wohnbebauung ringsherum und die nicht vorhandene Möglichkeit eine Umgehungsstraße zu errichten, liegt die einzige Möglichkeit darin Verkehrsströme zu verteilen und damit zumindest die kürzesten Wege zu ermöglichen. Das Planungsreferat muss seine Blockadehaltung noch aufgeben! Es geht auch darum die örtlichen Geschäfte entlang der Vesalius- und Georg-Reismüller-Straße nicht abzuhängen, sondern mit einem neuen Zentrum am Oertelplatz zu verbinden. Der entstehende Einzelhandel am Oertelplatz soll das vorhandene Sortiment erweitern, dazu beitragen den örtlichen Bedarf zu decken und somit kurze Wege ermöglichen. Dabei wäre die Verhinderung der Anfahrt über beide Straßen zum Oertelplatz das genaue Gegenteil!“.

Die Forderungen der CSU zum Oertelplatz im Einzelnen:

  • Am Oertelplatz soll ein echter Quartiersplatz, der auch für einen Wochenmarkt oder Veranstaltungen geeignet ist, entstehen! Dieser soll generell den Fußgängern vorbehalten sein.
  • P+R- und B+R-Anlage sowie der Busbahnhof müssen unter Beachtung optimaler Umsteigebeziehungen direkt angrenzend zum Allacher S-Bahnhof situiert werden. Ein Verkehrsanschluss ist auch deshalb aus allen drei Himmelsrichtungen zu ermöglichen.
  • Die Geschäfte entlang der Vesalius- und Georg-Reismüller-Straße müssen im Einklang mit dem Quartierszentrum stehen. Deshalb muss das Quartierszentrum zur Stärkung der beiden Geschäftsstraßen dienen und diesen nicht schaden.
  • Entschieden wird über die endgültigen Eckdaten in einer der nächsten Sitzungen der Planungsausschusses im Stadtrat der Landeshauptstadt München.
14. Juni 2010, Tobias Weiß


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