Dr. Bernhard hält Autobahnsüdring im Spiel
Der Wirtschaftsausschuss im Bayerischen Landtag hat beschlossen, am Ringschluss der A99 im Münchner Süden auch weiterhin als Option festzuhalten.
Der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags hat in seiner Sitzung am 8. Juli 2010 beschlossen, als Option am Ringschluss des A99 Autobahnrings um München festzuhalten. Der Landtagsabgeordnete des Münchner Westens, Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard setzte sich als Berichterstatter erfolgreich gegen eine endgültige Aufgabe des Autobahnsüdrings ein. Eine vom Bayerischen Landtag bereits im Oktober 2002 beauftragte Machbarkeitsstudie hatte im Frühjahr dieses Jahres die grundsätzliche Machbarkeit und die langfristigen verkehrspolitischen Vorteile des Südrings erwiesen, so dass der Landtag nun über das weitere Vorgehen entscheidet.
Dr. Bernhard: „So wie zuletzt in der Koalition vereinbart, haben wir heute im Wirtschaftsausschuss beschlossen, als Option am Autobahnsüdring und somit am Ringschluss der Autobahn um München weiterhin festzuhalten. Es war immer klar, dass es darum geht, die Option für das Projekt offen zu halten und eine Finanzierung mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan ab voraussichtlich 2014 zu ermöglichen. Ich habe zudem immer betont, dass die ökologischen Eingriffe und Beeinträchtigung des Naherholungsgebiets im Münchner Süden sorgfältigst abzuwägen und gegebenenfalls auszugleichen sind. Mir war und ist im jetzigen Planungsstand wichtig, dass wir nicht ohne Not eine langfristige Chance auf eine wirkliche Entlastung für die betroffene Münchner Bevölkerung vergeben. Ziel des Südrings ist es ja, den Mittleren Ring und das gesamte Münchner Straßennetz vom überregionalen und regionalen Verkehr zu entlasten. Und dass der Südring eine wirkliche Entlastung sein kann, zeigt mir neben der Machbarkeitsstudie das Beispiel der A99 Westtangente, für die wir 20 Jahre lang politisch gekämpft haben und deren damalige Kritiker mir heute teilweise Dankesbriefe schreiben."
