Stadtplanung
13. Juli 2010

Junkers-Gelände endlich entwickeln!

Die beiden Stadträte Josef schmid und Tobias Weiß

Vehement lehnen die beiden Allacher-Untermenzinger Stadträte Josef Schmid und Tobias Weiß das Ansinnen der Stadtverwaltung ab, aus dem städtischen Junkers-Gelände einen Lagerplatz für Schrott-LKWs zu machen. Vielmehr fordern sie die Landeshauptstadt auf endlich das Bebauungsplanverfahren voranzutreiben und damit das Gelände sinnvoll zu entwickeln.

Zu Beginn des Jahres war die Begeisterung groß als bekannt wurde, dass die größtenteils Schrott-LKWs auf dem ehemaligen Diamalt-Gelände endlich verschwinden. Dafür hatte sich die CSU lange eingesetzt. Allerdings währte die Freude nur kurz, da ein Teil der Fahrzeuge lediglich die Straßenseite wechselte und auf dem "Schrottfriedhof" HochTief-Gelände die letzte Ruhe fand. Jetzt möchte die Landeshauptstadt darüber hinaus einen weiteren vorübergehenden Schrottfriedhof auf dem stadteigenen Junkers-Gelände schaffen.

„Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte und aberwitzig, wenn die Schrott-LKWs nach ihrer Entfernung auf dem Diamalt-Gelände nur eine Straße weiter zurückkehrten. Das Junkers-Gelände grenzt mit der auch seitens der Stadt geplanten Wohnbebauung westlich der Schöllstraße direkt an ein Wohngebiet. Deshalb gibt es auch eine erhöhte Anforderung an die Ausgestaltung eines Industriegebietes östlich der Schöllstraße. Ein LKW-Lagerplatz ist wahrlich in diesem Sinne das Gegenteil einer Abrundung, sondern eine absolute Zumutung für die Anwohner.“ erklärt Stadtrat Josef Schmid, Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion.

Um dem städtischen Schrottfriedhof zuvorzukommen, beantragen die beiden örtlichen Stadträte Schmid und Weiß die Weiterführung des 1993 (!) mit dem im Stadtrat gefassten Aufstellungsbeschluss begonnen Bebauungsplanverfahrens.

„Allach-Untermenzing steht zu seinen Gewerbestandorten. Aber die Bürgerinnen und Bürger können eine größtmögliche Verträglichkeit zu angrenzender Wohnbebauung und eine bestmögliche Verkehrserschließung erwarten. Deshalb fordert die CSU im Planungsverfahren einen bestmöglichen Lärmschutz zum Wohngebiet und entstehenden Verkehr, insbesondere Schwerlastverkehr, aus dem Wohngebiet und der Eversbuschstraße herauszuhalten.“ begründet Stadtrat Tobias Weiß die erneute Initiative der CSU.

13. Juli 2010, Tobias Weiß


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